www.lindos-web.de
 ein kleiner Lindos Reiseführer
Lindos Startseite Ein Tag in Lindos Die Akropolis von Lindos Lindos Bilder Impressum

Ein Tag in Lindos

Nach Lindos fährt man am besten mit dem Linienbus. Parkplätze sind dort ohnehin knapp – und billiger als ein Mietwagen, der ohnehin den ganzen Tag parkt, ist das Busticket auch. Und einen Tag sollte man schon bleiben – am besten noch den Abend dazu. Lindos lockt nämlich mit einem guten Potpourri aus Sehenswürdigkeiten und Shopping, Stränden und schönen (nicht ganz billigen) Restaurants, von deren Dachterrassen abends der Blick auf die angestrahlte Akropolis und das Mittelmeer fällt.


Foto: Platia in Lindos

Endstation der Linienbusse (und des Shuttle-Busses von den Parkplätzen aus) ist da, wo einer der am härtesten arbeitenden Griechen steht: der Verkehrspolizist des Bilderbuchdorfes. Dummerweise liegt die Platia, an der Busse und Taxis halten, nämlich in einer engen Steilkurve mit Steilkurve. In der würden sich Ausflugsbusse und Mietwagen hoffnungslos verkeilen, wäre da nicht der uniformierte >Streetworker< mit der Trillerpfeife.


Foto: Pallas Bay inLlindos

Hier an der Platia lohnt zunächst ein Blick hinunter auf die Pallas Bay. Ihr inneres säumen zwei feinsandige Strände, der längere Main Beach und der kürzere Pallas Beach, an dessen Mole die Ausflugsschiffe aus Rhodos und Faliraki festmachen. Umschlossen wird die Bucht von einer weit ins Meer vorspringenden Landzunge, an deren Spitze der nur zu Fuß zu erreichende, flache Rundbau des antiken "Kleoboulos-Grabes" steht.



Von der Platia führt die Basargasse ins Dorfzentrum hinein. Gleich rechts parken die Esel und Maultiere, auf denen man zur Akropolis hinauf reiten kann. Kurz darauf steht links der Gasse die Marienkirche von Lindos aus dem 14. Jh., eines der am schönsten ausgemalten Gotteshäuser der Insel. An der Marienkirche vorbei führt die Akropoleos-Gasse auf den Fels hinauf, der die Johanniterburg und die antike Akropolis mit dem Tempel der Athena Lindia trägt. Von dort oben aus blickt man auch auf die Agios Pavlos Bay hinunter, den dritten Badestrand des Dorfes.

Hält man sich auf dem Rückweg von der Akropolis ins Dorf an der ersten Weggabelung links, kommt man an vielen schönen alten Kapitänshäusern mit reichem Reliefschmuck vorbei auf die zweite Hauptgasse von Lindos, die Odos Apostolos Pavlos mit ihren guten Cafés und Restaurants in historischen Gemäuern. Sie endet an der Marienkirche.

Für Nimmermüde gibt es noch zwei weitere, wenn auch weniger spektakuläre Besichtigungsziele. Am Rande des großen Parkplatzes unterhalb des Akropolis-Felsen findet man nicht nur das wohl beste italienische Restaurant der Insel, sondern auch die Sitzreihen eines in den Fels hinein geschnittenen antiken Theaters, das einst 1800 Besuchern Platz bot. Und links unterhalb des Eselspfades zur Akropolis liegt die unscheinbare Christos-Kirche aus dem 8. Jh. v.Chr., die leide meist verschlossen ist. Sie birgt noch einige Wandmalereien aus der Zeit des Bilderstreits im 8./9. Jh., als figürliche Darstellungen verpönt waren.


Blick über die Stichstrasse hinunter nach Lindos. Oberhalb thront die Ruine der Akropolis.


 
 
 

© www.lindos-web.de 2011